Die Marianische Bürgerkongregation in Bozen

Die Marianische Bürgerkongregation wurde in Bozen im fernen Jahre 1746 gegründet. Seit ihrer Entstehung musste sie so manch schwere Zeit durchstehen, die Zeit des Josephinismus, der Französischen Revolution, die Zeit der Aufklärung sowie den 1. und 2. Weltkrieg mit all ihren verheerenden Folgen. Trotz allem ist die Marianische Bürgerkongregation auch in der heutigen Zeit für viele Männer und Jungmänner eine echte Gemeinschaft des christlichen Lebens und ein großer Segen für die Kirche und die ganze Welt.

In der Dompfarrkirche Maria Himmelfahrt in Bozen feiert die Marianische Bürgerkongregation alljährlich am „Fest der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria“ (8. Dezember) ihr Hauptfest mit Festgottesdienst, Lichterprozession sowie Eucharistischer Andacht. Im Rahmen dieser Feier erfolgt die Erneuerung der Weiheformel sowie die Aufnahme neuer Mitglieder.

Die Gemeinschaft hat folgende Ziele:
  1. Die Mitglieder der Marianischen Bürgerkongregation wollen im täglichen Leben und im eigenen Umfeld auf den Ruf Gottes hören und ihm aufmerksam folgen (Selbstheiligung).
  2. Die Mitglieder der Marianischen Bürgerkongregation wollen als Gemeinschaft gleich gesinnter Männer versuchen, ihre Verantwortung den Mitmenschen gegenüber zu erkennen und zu erfüllen (Apostolat).
  3. Die Mitglieder der Marianischen Bürgerkongregation sehen in Maria einen Weg zu Jesus Christus und verehren sie deshalb besonders im Gnadenbild „Unserer lieben Frau im Moos“ in der Dompfarrkirche Maria Himmelfahrt in Bozen (Marienverehrung).
Die Grundsätze der Gemeinschaft sind folgende:
  1. Begegnung mit Jesus Christus und Teilnahme an seinem Kreuz und seiner Auferstehung ist nur dann möglich, wenn die Mitglieder im Gebet und aus der Verkündigung des Wortes Gottes ihr Glaubenszeugnis nähren, ihr religiöses Wissen aus der Schriftlesung, Predigten, Vorträgen, Seminaren, Exerzitien und anderen Formen der Betrachtung vertiefen, sowie gemeinsame Überlegungen zu aktuellen Fragen der Zeit anstellen und Antworten darauf suchen und geben.
  2. Im Mittelpunkt der Gemeinschaft steht Jesus Christus, steht das sakramentale Leben, vor allem die regelmäßige Mitfeier der Eucharistie. Daraus erhält jedes Mitglied der Kongregation die Kraft für die Aufgaben der Kirche und der Welt. Dies stärkt und festigt auch die Verbundenheit unter den Mitgliedern der Marianischen Bürgerkongregation.
  3. Maria, die Mutter Gottes und die Mutter aller Menschen, ist zugleich Schwester aller, die an Christus glauben. Wie sie, sagen alle Mitglieder der Kongregation JA zur Mitarbeit am Reich Gottes in der Welt. Die Mitglieder verehren Maria und vertrauen sich ihrer Fürsprache an, um ihrer christlichen Berufung gerecht zu werden.
Die Verpflichtungen innerhalb der Gemeinschaft sind:
  1. Das tägliche Gebet und die besondere Verehrung der Gottesmutter Maria.
  2. Die Feier der Eucharistie an Sonntagen und Feiertagen, Kongregationsgottesdienste, insbesondere das jährliche Hauptfest (8. Dezember, Fest der Unbefleckten Empfängnis).
  3. Die Vertiefung des Glaubenswissens und ein Leben aus dem Glauben.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Mitglieder stark rückläufig, da sich immer weniger Männer und Jungmänner bereit erklären, der Marianischen Bürgerkongregation beizutreten.

Ein Beitritt zur Marianischen Bürgerkongregation ist eine Zusage an Maria, der Mutter Gottes und ein JA sagen zum christlichen Glaubensleben, in dem Jesus Christus die Mitte ist. Die Marianische Bürgerkongregation ist eine Gemeinschaft in welcher christlicher Glaube erfahrbar gemacht wird. Durch die Verehrung der Gottesmutter Maria können wir Kraft schöpfen für unseren Lebensweg.

Interessierte mögen sich beim Präses der Marianischen Bürgerkongregation Hw. Kanonikus Johannes Noisternigg (E-Mail: noisternigg@gmail.com) oder beim Vizepräsidenten des Pfarrgemeinderates Fabian Pernter (E-Mail: Fabian.Pernter@hotmail.de) melden.

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